In fünf Tagen mehr als 1.000 Personenstunden Hilfe geleistet


Fünf Tage der überörtlichen Hilfeleistung unserer Feuerwehr Nandlstadt im Raum Traunstein sind vergangen und die Lage vor Ort entspannt sich.

Wie in den Berichten zu den vergangenen Tagen zu lesen ist, waren wir an allen Tagen mit dem Hilfeleistungskontingent des Landkreises Freising zur Unterstützung der Hilfskräfte im Raum Traunstein beteiligt. Insgesamt sind in Zusammenarbeit mit unseren Ortsteilfeuerwehren Airischwand, Baumgarten und Figlsdorf-Aiglsdorf so über 1.000 Personenstunden zustande gekommen. Die Einsätze begannen meist schon um fünf Uhr in der Früh und dauerten bis 22 Uhr am Abend.

Unserem leicht verletzten Kameraden, der am Samstag eine kleinere Dachlawine auf den Helm bekommen hat, geht es gut und die Schmerzen sind auch schon wieder verschwunden. Er wäre drei Tage später sogar schon wieder bereit gewesen wieder mit nach Traunstein zu fahren.


Manch einer fragt sich „Warum fährt die Feuerwehr Nandlstadt eigentlich nach Traunstein?“

Nun - jeder Feuerwehrler, wie auch alle Anderen die sich in unserer Gesellschaft in Hilfsorganisationen, Vereinen oder wo auch immer engagieren, setzt sich ganz einfach gerne für andere Menschen ein und möchte einen sinnvollen Beitrag zu einer Sache leisten.

Neben diesen ganz persönlichen Gründen jedes Einzelnen sieht die Struktur des Katastrophenschutzes solche überörtlichen Hilfeleistungen vor, wenn andere betroffene Kommunen von der Lage überfordert sind.

Stellt eine Katstrophenschutzbehörde (Landkreis oder kreisfeie Stadt) das Vorliegen einer Katastrophe fest, weil viele Menschen, umfangreiche Sachwerte oder natürliche Lebensgrundlagen bedroht sind, sind unter anderem die Feuerwehren sowie alle Behörden und Dienststellen des Freistaates Bayern zur Hilfeleistung verpflichtet.

Für genau solche Fälle stellt auch die Bundesrepublik Deutschland Fahrzeuge und Ausstattung kostenfrei zur Verfügung. Ein solches vom Bund bzw. Katastrophenschutz finanziertes Fahrzeug steht mit dem „Gerätewagen Dekon-P“ auch im Feuerwehrgerätehaus in Nandlstadt. Das Fahrzeug kann von uns für alle Einsätze in unserer Gemeinde genutzt werden und ist somit täglich wertvoll für alle Bürger unseres Gemeindebereichs. Natürlich liegt es aber auch im Fall der Fälle in unserer Verantwortung mit diesem Fahrzeug überörtlich Hilfe zu leisten. So sind wir mit dem Katastrophenschutzfahrzeug und entsprechendem Personal im sogenannten Hilfeleistungskontingent des Landkreises Freising eingebunden, welches bei verschiedensten Schadenslagen überörtlich angefordert werden kann.


Die Tage waren sehr anspruchsvoll, körperlich selbst für geübte Sportler fordernd, aber dennoch schlicht beeindruckend und haben gezeigt wie gut der Zusammenhalt auch über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg ist. Es war mit allen beteiligten Feuerwehren immer ein ganz tolles, vertrauensvolles und professionelles Zusammenarbeiten.

Wir sind als Kameraden zur Feuerwehr Traunstein und Feuerwehr Surberg gekommen und als Freunde wieder gefahren.


Wer bei solchen Fällen oder bei Einsätzen in unserem Gemeindebereich helfen möchte, ist als Mitglied in unserem Verein, bei der aktiven Feuerwehr oder in unserer Jugendgruppe herzlich willkommen und darf gerne mittwochs ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus Nandlstadt vorbeischauen.



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